Entstehung und Entwicklung des DiscoChart

Als Geburtsjahr wird allgemein das Jahr 1987 genannt.

Das Jahr, in dem der Filmklassiker Dirty Dancing in Deutschlands Kinos erschien. Eine kleine Gruppe junger Tänzer aus dem Ruhrgebiet (Raum Recklinghausen), suchte unter Mitwirkung eines erfahrenen Tanzlehrers, nach einem Grundschritt für die tänzerischen Bewegungen, die sie zuvor im Film Dirty Dancing sahen. Gemeint ist die legendäre Szene, die mit dem Satz beginnt, „Ich habe eine Wassermelone getragen“, oben in der Hütte, getanzt zu diesem Song > Do you love me. Nach längerem ausprobieren, kam man zu -Schritt-Tapp-Schritt-Tapp-Schritt-Schritt- dem 6-Count. Somit war der Dirty, wie der DiscoChart anfangs genannt wurde, geboren.

Ob und in wie weit der Disco Charles, Einfluss auf die Entstehung des DiscoChart hatte, kann heute niemand mehr beantworten. Fest steht: Der Disco Charles wurde bereits Ende der 70ern getanzt und hat seinen Ursprung in der Karibik (Bachata und Co.) Jedoch konnte sich der Disco Charles nie so recht durchsetzen. Nach einer kurzen Blütezeit, überwiegend in den Discotheken des Ruhrgebietes, flacht auch das Interesse am DiscoChart immer mehr ab.

Sein Durchbruch war Anfang 2000.

Mann befand sich bereits im 21ten Jahrhundert, als ein Tanzclub in Lippstadt den DiscoChart für sich entdeckte, weiterentwickelte und mit vielen neuen Ideen wieder zum Leben erweckte. Fortan sah man wieder häufiger Paare in den Discotheken, die DiscoChart tanzten. Bis heute zeigt der DiscoChart auf der Beliebtheitsskala eine ansteigende Tendenz.

Technik

Sein unkomplizierter Grundschritt, ermöglicht es dem Tänzer, Techniken und Figurenabläufe aus fast allen Paartänzen zu übernehmen und in sein Tanzen einfließen zu lassen.

Kommt der DiscoChart, mit seinem unkomplizierten Grundschritt, zunächst als sehr einfach daher, was durchaus zutreffend ist, so erweist er sich bei zunehmender Tanzerfahrung, als sehr komplex und alles andere als einfach.

DiscoChart Tänzern steht die gesamte Palette herkömmlicher Paartänze zur Verfügung. Elemente aus fast allen Paartänzen lassen sich im Chart integrieren. So ist es auch nicht verwunderlich, dass fast jedes Chart-Paar, je nach tänzerischen Vorkenntnissen, einen eigenen Tanzstil entwickelt.

Hier einige Argumente die für den DiscoChart sprechen.

  • Man ist nie zu jung und erst recht nicht zu alt.
  • Kann zur Lieblingsmusik getanzt werden (von Top 100 bis Oldies)
  • Hat einen leicht und schnell zu erlernenden Grundschritt.
  • Seine einfachen Basisfiguren bedürfen keinerlei Vorkenntnisse. Ohne jegliche tänzerische Erfahrung bewältigt man spielerisch alle Figuren des Grundkurses.
  • Kann zu jeder Musik, jedem Tempo und bei allen Platzverhältnissen getanzt werden.

Quelle: Allgemeiner DiscoChart Verband

Zu den DiscoChart Kursen

DiscoChart ist wohl die jüngste und modernste Art des Gesellschaftstanzes.